Montag, 22. Dezember 2014

Schmuddelpuddelrutschputsch-Weihnachten

"Aprilwetter ist das und kein Dezemberwetter!", meinte eine Kundin am Samstag, die im dicksten Graupelschauer auf unseren Hof gestapft kam. Erst heftige Sturmböen, die fast die leichten Fichten davon geweht hätten, dann Regen und schließlich fette Schneeflocken bescherte uns das Wochenende - mit Abstand das schlimmste Schietwedder, bei dem wir jemals Weihnachtsbäume verkauft haben.








Unsere Kunden trotzten jedoch den widrigen Bedingungen und zogen mit der Säge bewaffnet und der Kapuze auf dem Kopf durch die Baumreihen auf der Plantage. Denn einen Weihnachtsbaum braucht man zum Fest nun einmal - egal wie mies das Wetter ist. Das Gefühl des Triumphs ist unter diesen Umständen dann auch umso größer, wenn man mit einem Baum über der Schulter wieder in die warme Stube kommt. Und verströmt der geschmückte Baum erstmal seine wohlige, weihnachtliche Stimmung, hat sich auch der Ausflug an dem schmuddeligen Adventswochenende wahrlich gelohnt. Ein Gutes hatten die Wetterkapriolen am Samstag dann doch noch, denn sie bescherten uns den ersten richtigen Schnee in diesem Winter und unseren Bäumen ein flüchtiges Puderzucker-Kleid. 


Ob bei Sonnenschein, Sturm oder Schnee - alle Spätentschlossenen finden auf unserer Plantage noch Nordmanntannen und Korktannen.

Ihre Familie Schönhardt

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Mehr als Nadelbäume

Wann ist ein Nadelbaum ein Weihnachtsbaum? Wenn man ihn fällt, in ein Netz packt und seinen Wert anhand seiner Größe bestimmt? Wenn man ihn im Dezember im Haus aufstellt statt irgendwann im März oder August? Nein, ein Nadelbaum wird zum Weihnachtsbaum, wenn man an einem kalten Advents-Nachmittag mit der ganzen Familie losstapft, aus unzähligen Bäumen den einen perfekten aussucht und ihn dann mit Kugeln, Sternen, Engeln, Kerzen und viel Liebe schmückt. Soweit jedenfalls die besinnliche Theorie. In der Realität ist der Weihnachtsbaumkauf oft nur eins von hundert Dingen, das kurz vor dem 24. noch erledigt werden muss.
Um in der ganzen Hektik ein wenig weihnachtliche Stimmung zu verbreiten, gestalten wir unseren Weihnachtsbaumverkauf in Putlitz so besinnlich wie möglich. Statt auf einem kalten Supermarkt-Parkplatz noch schnell den erst besten Baum einzusacken, schlendern unsere Kunden in Ruhe vor dem Holzhaus am Hülsebecker Damm durch die Baumreihen. Bei Weihnachtsmusik und Glühweinduft in der Nase werden hier aus Nordmanntannen und Fichten echte Weihnachtsbäume. Und da wir nicht nur Förster, sondern auch Jäger sind, können bei uns auch die kulinarischen Zutaten für ein besinnliches Fest gekauft werden. Neben Wildleberwurst, -mettwurst und -bratwurst bieten wir außerdem selbst gemachtes Knäckebrot an. Wir freuen uns auch in dieser Woche und am kommenden Wochenende auf weihnachtlich gelaunte Kunden!

Ihre Familie Schönhardt


Montag, 24. November 2014

Der Countdown läuft!

Für alle, denen die Zimtsterne, das Tannengrün in den Schaufenstern und die weiß-bärtigen Männer in den roten Mänteln noch nicht verdächtig vorkamen - hier unser exklusiver Erinnerungsservice: in vier Wochen ist Weihnachten! Das heißt, Sie haben noch vier Wochen Zeit, Geschenke zu besorgen, das Festtagsessen zu planen (Würstchen und Kartoffelsalat, wie immer?!) und richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Über einen Punkt auf ihrer Aufgabenliste müssen Sie sich allerdings nicht mehr den Kopf zerbrechen - einen schönen Weihnachtsbaum holen Sie sich einfach bei uns!

Ab Samstag, 13. Dezember warten am Hülsebecker Damm 2 in Putlitz Fichten, Blau- und Nordmanntannen darauf, zum Weihnachtsbaum erkoren zu werden. Bis zum Fest stehen wir Ihnen dort täglich mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen zum diesjährigen Verkauf lesen Sie hier und den richtigen Weg zu uns finden Sie unter Kontakt & Anfahrt

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen besinnliche vier Wochen!

Ihre Familie Schönhardt

Sonntag, 22. Dezember 2013

"Ich hätte gern euren hässlichsten Baum"


Also zunächst einmal möchten wir festhalten, dass wir keine hässlichen Bäume haben. Wir haben die offensichtlichen Schönheiten, wir haben Bäume, die durch ein dezentes Make-Up richtig strahlen, wir haben Tannen, die nach einer Schönheits-OP toll aussehen und wir haben Charakterbäume. Dennoch wollte eine Kundin an diesem Wochenende unbedingt unsere hässlichste Tanne kaufen. "Das ist doch schade, wenn niemand diesen einen hässlichen Baum kaufen will, dann kann der ja gar kein Weihnachten feiern", sagte sie.

Diesen wahrhaft weihnachtlichen Gedanken mussten wir einfach ehren, und so machten wir uns auf die Suche nach einem Baum mit Makeln. Fündig wurde die Kundin bei einer Tanne, die wir schweren Herzens schon aussortiert hatten. Denn eigentlich handelte es sich bei der Nordmanntanne um einen sehr schönen, gleichmäßig gewachsenen Baum, dessen Spitze beim Transport abgeknickt war. Umso mehr freut es uns, dass auch diese Tanne nun ein Weihnachtsbaum werden darf.

Für die notorischen Last-Minute-Käufer warten auf unserem Hof übrigens noch eine Handvoll Nordmanntannen und Fichten!

Ein paar stressfreie restliche Adventstage wünscht

Ihre Familie Schönhardt

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Für Vegetarier und Karnivore



Manchmal braucht es einfach eine beherzte Entscheidung
Die Schultern schmerzen und die Arme sind lahm – das beste Zeichen, dass ein Wochenende Weihnachtsbaumverkauf hinter uns liegt. Und auch in diesem Jahr hat sich wieder gezeigt: so wie es für jeden Topf einen Deckel gibt, gibt es auch für jedes Wohnzimmer einen Weihnachtsbaum. Wenn es um's Grün für's Fest geht, sind die Geschmäcker eben verschieden. Da trifft es sich gut, dass wir nicht nur Nordmanntannen, sondern auch gemeine Fichten und Blaufichten von unterschiedlichem Wuchs anbieten.

Mit vereinten Kräften kriegen wir jeden Baum ins Netz






Obwohl es momentan noch deutlich milder ist als im letzten Jahr um diese Zeit, kriecht einem die Kälte bei der Baumsuche doch schnell in die Knochen. Kein Wunder also, dass unser Kessel Glühwein über der Feuerschale große Begeisterung weckte. Die nötige Kraft, um die Zwei-Meter-Tanne dann auch noch ins Auto (oder auf's Fahrrad) zu hieven, lieferten Waffeln und Wildwurst.

Nach getaner Arbeit stärken Glühwein und Wildmettwurst


Das bringt uns auch gleich zu unserem kulinarischen Tipp für die Festtage: Unsere herzhafte Wildmett- und Wildleberwurst schmeckt nicht nur hervorragend auf frischem Brot, sondern auch als Snack zu einem Glas Rotwein! Die Wurst kann ebenfalls auf unserem Hof am Hülsebecker Damm 2 erworben werden.

Auch die Kleinsten dürfen Hand anlegen







Wir freuen uns noch die ganze Woche und natürlich am kommenden Wochenende auf Ihren Besuch! 

Ihre Familie Schönhardt

Sonntag, 1. Dezember 2013

Ja ist denn heut' scho' Weihnachten?


Wie kann etwas, das immer zur gleichen Zeit stattfindet und worauf man elf Monate lang hinfiebert, jedes Jahr so überraschend kommen? Die Weihnachtszeit scheint sich unbemerkt, auf leisen Pfoten anzuschleichen, nur um einen dann lauthals, mit roten Glühwein-Wangen von hinten zu überfallen. Auch uns ist es ein Rätsel, wo das vergangene Jahr geblieben ist. Doch Fakt ist: Heute ist der erste Advent und damit der offizielle Beginn der schönsten Zeit im Jahr! Endlich haben die Schoko-Weihnachtsmänner und Lebkuchen-Herzen in den Supermärkten ihre Daseinsberechtigung, endlich kann man die Kälte mit dampfendem Glühwein aus den Knochen vertreiben und endlich gibt es wieder Weihnachtsbäume!

Unser Weihnachtsbaumverkauf startet auch in diesem Jahr wieder am 14. Dezember auf dem Burmeister'schen Hof
am Hülsebecker Damm 2 und auf unserer Plantage (gleich nebenan).

Hier können Sie sich über unser Angebot und alle Details informieren, und hier gibt's alle Infos zur Anfahrt! Für den Fall, dass sich der Schneefall zur Verkaufseröffnung nicht einstellt, haben wir schon mal Puderzucker-Vorräte angelegt. 

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Familie und wünschen eine tolle Vorweihnachtszeit!

Ihre Familie Schönhardt





Freitag, 21. Dezember 2012

Von Klassikern, Newcomern und grünen Blaufichten



Sie haben immer noch keinen Weihnachtsbaum? Dann wird’s jetzt aber höchste Zeit! Vielleicht leiden Sie ja – wie viele unserer Kunden – unter akuter Unentschlossenheit? Das können wir gut verstehen, es handelt sich beim Weihnachtsbaumkauf schließlich um eine enorm wichtige Entscheidung. Ein Fehlkauf soll schon ganze Weihnachtsfeste ruiniert haben. Dann doch lieber gleich gemeinsam auf die Plantage und zu zweit aussuchen. Wem das zu anstrengend ist (siehe Veni vidi vici - oder doch nicht?), der kann sich hier schon mal einen Eindruck über die verschiedenen Baumarten und ihre Eigenschaften machen.

Gemeine Fichte (picea abies) – Der Klassiker 

Bei vielen gilt die gemeine Fichte, manchmal auch Rotfichte genannt, als der Weihnachtsbaum schlechthin. Die Gemeine Fichte ist in Europa heimisch und kann bis zu 40 Meter groß werden. Ihre Nadeln sind meist schmaler und länger als die der Nordmanntanne. Beliebt als Wehnachtsbaum ist sie vor allem wegen ihres schlanken Wuchses und ihres charakteristischen Duftes.












 

Blaufichte (picea pungens) – Ist eigentlich grün
 
Die Blaufichte stammt ursprünglich aus den USA, ist aber auch in Deutschland ein beliebter Weihnachtsbaum. Die Blaufichte hat – anders als ihr Name vermuten lässt – eine grüne bis blaugrüne Färbung und recht steife Zweige, weshalb sie besonders viel Weihnachtsbaumschmuck aushält. Die stahlblaue Färbung, die häufig mit der Blaufichte assoziiert wird, ist hingegen das Merkmal der sogenannten Weiß-Fichte – ebenfalls ein beliebte Tanne fürs Weihnachtsfest.














Nordmanntanne (abies nordmanniana) – Der Newcomer

Die Nordmanntanne hat sich in den letzten Jahrzehnten als wahrer Verkaufsschlager entpuppt. Grund dafür sind vor allem ihre eher runden, breiten Nadeln, die kaum pieken und ihr eine voluminöse Erscheinung verleihen. Darüber hinaus behält diese Tannenart noch relativ lange nach dem Schlagen ihre Nadeln. Die Nordmanntanne stammt übrigens aus dem Kaukasus und hat ihren Namen nicht etwa aufgrund ihrer Heimat im hohen Norden erhalten. Benannt wurde sie nämlich nach dem finnischen Biologen Alexander von Nordmann.